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Heinrich von Kleist: Der zerbrochne Krug

Inhalt

Erster Auftritt

Zweiter Auftritt

Dritter Auftritt

Vierter Auftritt

Fünfter Auftritt

Sechster Auftritt

Siebenter Auftritt

Achter Auftritt

Neunter Auftritt

Zehnter Auftritt

Elfter Auftritt

Zwölfter Auftritt

Letzter Auftritt

Dritter Auftritt

Adam und Licht.

Adam Mir ahndet heut nichts Guts, Gevatter Licht.

Licht Warum?

Adam Es geht bunt alles über Ecke mir. Ist nicht auch heut Gerichtstag?

Licht Allerdings. Die Kläger stehen vor der Türe schon.

Adam --Mir träumt', es hätt ein Kläger mich ergriffen Und schleppte vor den Richtstuhl mich; und ich, Ich säße gleichwohl auf dem Richtstuhl dort, Und schält' und hunzt' und schlingelte mich herunter, Und judiziert' den Hals ins Eisen mir.

Licht Wie? Ihr Euch selbst?

Adam So wahr ich ehrlich bin. Drauf wurden beide wir zu eins, und flohn, Und mußten in den Fichten übernachten.

Licht Nun? Und der Traum, meint Ihr--?

Adam Der Teufel hols. Wenns auch der Traum nicht ist: ein Schabernack, Sei's, wie es woll, ist wider mich im Werk!

Licht Die läpp'sche Furcht! Gebt Ihr nur vorschriftsmäßig, Wenn der Gerichtsrat gegenwärtig ist, Recht den Parteien auf dem Richterstuhle, Damit der Traum vom ausgehunzten Richter Auf andre Art nicht in Erfüllung geht.


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