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Heinrich von Kleist: Prinz Friedrich von Homburg

Inhalt

[Ein Schauspiel] [Personen:]

Erster Akt

[Erster Auftritt] [Abs. 1] [Zweiter Auftritt] [Dritter Auftritt] [Vierter Auftritt] [Fünfter Auftritt] [Sechster Auftritt]

Zweiter Akt

[Erster Auftritt] [Zweiter Auftritt] [Dritter Auftritt] [Vierter Auftritt] [Fünfter Auftritt] [Sechster Auftritt] [Siebenter Auftritt] [Achter Auftritt] [Neunter Auftritt] [Zehnter Auftritt]

Dritter Akt

[Erster Auftritt] [Zweiter Auftritt] [Dritter Auftritt] [Vierter Auftritt] [Fünfter Auftritt]

Vierter Akt

[Erster Auftritt] [Zweiter Auftritt] [Dritter Auftritt] [Vierter Auftritt]

Fünfter Akt

[Erster Auftritt] [Zweiter Auftritt] [Dritter Auftritt] [Vierter Auftritt] [Fünfter Auftritt] [Sechster Auftritt] [Siebenter Auftritt] [Achter Auftritt] [Neunter Auftritt] [Zehnter Auftritt] [Elfter Auftritt]

Fünfter Akt

Erster Auftritt

Szene: Saal im Schloß.

Der Kurfürst kommt halbentkleidet aus dem Nebenkabinett, ihm folgen Graf Truchß, Graf Hohenzollern, und der Rittmeister von der Golz.--Pagen mit Lichtern.

Der Kurfürst.
Kottwitz? Mit den Dragonern der Prinzessin?
Hier in der Stadt?

Graf Truchß (öffnet das Fenster).
Ja, mein erlauchter Herr!
Hier steht er vor dem Schlosse aufmarschiert.

Der Kurfürst.
Nun?--Wollt ihr mir, ihr Herrn, dies Rätsel lösen?
--Wer rief ihn her?

Hohenzollern. Das weiß ich nicht, mein Kurfürst.

Der Kurfürst.
Der Standort, den ich ihm bestimmt, heißt Arnstein!
Geschwind! Geh einer hin, und bring ihn her!

Golz.
Er wird sogleich, o Herr, vor dir erscheinen!

Der Kurfürst.
Wo ist er?

Golz. Auf dem Rathaus, wie ich höre,
Wo die gesamte Generalität,
Die deinem Hause dient, versammelt ist.

Der Kurfürst.
Weshalb? Zu welchem Zweck?

Hohenzollern.--Das weiß ich nicht.

Graf Truchß.
Erlaubt mein Fürst und Herr, daß wir uns gleichfalls,
Auf einen Augenblick, dorthin verfügen?

Der Kurfürst.
Wohin? Aufs Rathaus?

Hohenzollern. In der Herrn Versammlung!
Wir gaben unser Wort, uns einzufinden.

Der Kurfürst (nach einer kurzen Pause).
--Ihr seid entlassen!

Golz. Kommt, ihr werten Herrn!

(Die Offiziere ab.)

Zweiter Auftritt

Der Kurfürst.--Späterhin zwei Bediente.

Der Kurfürst.
Seltsam!--Wenn ich der Dei von Tunis wäre,
Schlüg ich bei so zweideutgem Vorfall, Lärm.
Die seidne Schnur, legt ich auf meinen Tisch;
Und vor das Tor, verrammt mit Palisaden,
Führt ich Kanonen und Haubitzen auf.
Doch weils Hans Kottwitz aus der Priegnitz ist,
Der sich mir naht, willkürlich, eigenmächtig,
So will ich mich auf märksche Weise fassen:
Von den drei Locken, die man silberglänzig,
Auf seinem Schädel sieht, faß ich die eine,
Und führ ihn still, mit seinen zwölf Schwadronen,
Nach Arnstein, in sein Hauptquartier, zurück.
Wozu die Stadt aus ihrem Schlafe wecken?

(Nachdem er wieder einen Augenblick ans Fenster getreten,
geht er an den Tisch und klingelt; zwei Bediente treten auf.)

Der Kurfürst.
Spring doch herab und frag, als wärs für dich,
Was es im Stadthaus gibt?

Erster Bedienter. Gleich, mein Gebieter! (Ab.)

Der Kurfürst (zu dem andern).
Du aber geh und bring die Kleider mir!

(Der Bediente geht und bringt sie; der Kurfürst kleidet sich
an und legt seinen fürstlichen Schmuck an.)

Dritter Auftritt

Feldmarschall Dörfling tritt auf.
Die Vorigen.

Feldmarschall.
Rebellion, mein Kurfürst!

Der Kurfürst (noch im Ankleiden beschäftigt).
Ruhig, ruhig!--
Es ist verhaßt mir, wie dir wohl bekannt,
In mein Gemach zu treten, ungemeldet!
--Was willst du?

Feldmarschall. Herr, ein Vorfall--du vergibst!
Führt von besonderem Gewicht mich her.
Der Obrist Kottwitz rückte, unbeordert,
Hier in die Stadt; an hundert Offiziere
Sind auf dem Rittersaal um ihn versammelt;
Es geht ein Blatt in ihrem Kreis herum,
Bestimmt in deine Rechte einzugreifen.

Der Kurfürst.
Es ist mir schon bekannt!--Was wird es sein,
Als eine Regung zu des Prinzen Gunsten,
Dem das Gesetz die Kugel zuerkannte.

Feldmarschall.
So ists! Beim höchsten Gott! Du hasts getroffen!

Der Kurfürst.
Nun gut!--So ist mein Herz in ihrer Mitte.

Feldmarschall.
Man sagt, sie wollten heut, die Rasenden!
Die Bittschrift noch im Schloß dir überreichen,
Und falls, mit unversöhntem Grimm, du auf
Den Spruch beharrst--kaum wag ichs dir zu melden?--
Aus seiner Haft ihn mit Gewalt befrein!

Der Kurfürst (finster).
Wer hat dir das gesagt?

Feldmarschall. Wer mir das sagte?
Die Dame Retzow, der du trauen kannst,
Die Base meiner Frau! Sie war heut abend
In ihres Ohms, des Drost von Retzow, Haus,
Wo Offiziere, die vom Lager kamen,
Laut diesen dreisten Anschlag äußerten.

Der Kurfürst.
Das muß ein Mann mir sagen, eh ichs glaube!
Mit meinem Stiefel, vor sein Haus gesetzt,
Schütz ich vor diesen jungen Helden ihn!

Feldmarschall.
Herr, ich beschwöre dich, wenns überall
Dein Wille ist, den Prinzen zu begnadigen:
Tus, eh ein höchstverhaßter Schritt geschehn!
Jedwedes Heer liebt, weißt du, seinen Helden;
Laß diesen Funken nicht, der es durchglüht,
Ein heillos fressend Feuer um sich greifen.
Kottwitz weiß und die Schar, die er versammelt,
Noch nicht, daß dich mein treues Wort gewarnt;
Schick, eh er noch erscheint, das Schwert dem Prinzen,
Schicks ihm, wie ers zuletzt verdient, zurück:
Du gibst der Zeitung eine Großtat mehr,
Und eine Untat weniger zu melden.

Der Kurfürst.
Da müßt ich noch den Prinzen erst befragen,
Den Willkür nicht, wie dir bekannt sein wird,
Gefangen nahm und nicht befreien kann.--
Ich will die Herren, wenn sie kommen, sprechen.

Feldmarschall (für sich).
Verwünscht!--Er ist jedwedem Pfeil gepanzert.

Vierter Auftritt

Zwei Heiducken treten auf; der eine hält einen Brief in der Hand.
Die Vorigen.

Erster Heiduck.
Der Obrist Kottwitz, Hennings, Truchß und andre,
Erbitten sich Gehör!

Der Kurfürst (zu dem anderen, indem er ihm den Brief aus der
Hand nimmt).
Vom Prinz von Homburg?

Zweiter Heiduck.
Ja, mein erlauchter Herr!

Der Kurfürst. Wer gab ihn dir?

Zweiter Heiduck.
Der Schweizer, der am Tor die Wache hält,
Dem ihn des Prinzen Jäger eingehändigt.

Der Kurfürst (stellt sich an den Tisch und liest; nachdem
dies geschehen ist, wendet er sich und ruft einen Pagen).
Prittwitz!--Das Todesurteil bring mir her!
--Und auch den Paß, für Gustav Graf von Horn,
Den schwedischen Gesandten, will ich haben!

(Der Page ab; zu dem ersten Heiducken.)

Kottwitz, und sein Gefolg; sie sollen kommen!

Fünfter Auftritt

Obrist Kottwitz und Obrist Hennings, Graf Truchß, Graf
Hohenzollern und Sparren, Graf Reuß, Rittmeister von der
Golz und Stranz, und andre Obristen und Offiziere treten
auf.
Die Vorigen.

Obrist Kottwitz (mit der Bittschrift).
Vergönne, mein erhabner Kurfürst, mir,
Daß ich, im Namen des gesamten Heers,
In Demut dies Papier dir überreiche!

Der Kurfürst.
Kottwitz, bevor ichs nehme, sag mir an,
Wer hat dich her nach dieser Stadt gerufen?

Kottwitz (sieht ihn an).
Mit den Dragonern?

Der Kurfürst. Mit dem Regiment!--
Arnstein hatt ich zum Sitz dir angewiesen.

Kottwitz.
Herr! Deine Order hat mich her gerufen.

Der Kurfürst.
Wie?--Zeig die Order mir.

Kottwitz. Hier, mein Gebieter.

Der Kurfürst (liest).
"Natalie, gegeben Fehrbellin;
In Auftrag meines höchsten Oheims Friedrich."

Kottwitz.
Bei Gott, mein Fürst und Herr, ich will nicht hoffen,
Daß dir die Order fremd?

Der Kurfürst. Nicht, nicht! Versteh mich--
Wer ists, der dir die Order überbracht?

Kottwitz.
Graf Reuß!

Der Kurfürst (nach einer augenblicklichen Pause).
Vielmehr, ich heiße dich willkommen!--
Dem Obrist Homburg, dem das Recht gesprochen,
Bist du bestimmt, mit deinen zwölf Schwadronen,
Die letzten Ehren morgen zu erweisen.

Kottwitz (erschrocken).
Wie, mein erlauchter Herr?!

Der Kurfürst (indem er ihm die Order wiedergibt).
Das Regiment
Steht noch in Nacht und Nebel, vor dem Schloß?

Kottwitz.
Die Nacht, vergib--

Der Kurfürst. Warum rückt es nicht ein?

Kottwitz.
Mein Fürst, es rückte ein; es hat Quartiere,
Wie du befahlst, in dieser Stadt bezogen!

Der Kurfürst (mit einer Wendung gegen das Fenster).
Wie? Vor zwei Augenblicken--–? Nun, beim Himmel,
So hast du Ställe rasch dir ausgemittelt!--
Um so viel besser denn! Gegrüßt noch einmal!
Was führt dich her, sag an? Was bringst du Neues?

Kottwitz.
Herr, diese Bittschrift deines treuen Heers.

Der Kurfürst.
Gib!

Kottwitz. Doch das Wort, das deiner Lipp entfiel,
Schlägt alle meine Hoffnungen zu Boden.

Der Kurfürst.
So hebt ein Wort auch wiederum sie auf.

(Er liest.)

"Bittschrift, die allerhöchste Gnad erflehend,
Für unsern Führer, peinlich angeklagt,
Den General, Prinz Friedrich Hessen-Homburg."

(Zu den Offizieren.)

Ein edler Nam, ihr Herrn! Unwürdig nicht,
Daß ihr, in solcher Zahl, euch ihm verwendet!

(Er sieht wieder in das Blatt.)

Die Bittschrift ist verfaßt von wem?

Kottwitz. Von mir.

Der Kurfürst.
Der Prinz ist von dem Inhalt unterrichtet?

Kottwitz.
Nicht auf die fernste Weis! In unsrer Mitte
Ist sie empfangen und vollendet worden.

Der Kurfürst.
Gebt mir auf einen Augenblick Geduld.
(Er tritt an den Tisch und durchsieht die Schrift.--Lange Pause.)
Hm! Sonderbar!--Du nimmst, du alter Krieger,
Des Prinzen Tat in Schutz? Rechtfertigst ihn,
Daß er auf Wrangel stürzte, unbeordert?

Kottwitz.
Ja, mein erlauchter Herr; das tut der Kottwitz!

Der Kurfürst.
Der Meinung auf dem Schlachtfeld warst du nicht.

Kottwitz.
Das hatt ich schlecht erwogen, mein Gebieter!
Dem Prinzen, der den Krieg gar wohl versteht,
Hätt ich mich ruhig unterwerfen sollen.
Die Schweden wankten, auf dem linken Flügel,
Und auf dem rechten wirkten sie Sukkurs;
Hätt er auf deine Order warten wollen,
Sie faßten Posten wieder, in den Schluchten,
Und nimmermehr hättst du den Sieg erkämpft

Der Kurfürst.
So!--Das beliebt dir so vorauszusetzen!
Den Obrist Hennings hatt ich abgeschickt,
Wie dir bekannt, den schwedschen Brückenkopf,
Der Wrangels Rücken deckt, hinwegzunehmen.
Wenn ihr die Order nicht gebrochen hättet,
Dem Henning wäre dieser Schlag geglückt;
Die Brücken hätt er, in zwei Stunden Frist,
In Brand gesteckt, am Rhyn sich aufgepflanzt,
Und Wrangel wäre ganz, mit Stumpf und Stiel,
In Gräben und Morast, vernichtet worden.

Kottwitz.
Es ist der Stümper Sache, nicht die deine,
Des Schicksals höchsten Kranz erringen wollen;
Du nahmst, bis heut, noch stets, was es dir bot.
Der Drachen ward, der dir die Marken trotzig
Verwüstete, mit blutgem Hirn verjagt;
Was konnte mehr, an einem Tag, geschehn?
Was liegt dir dran, ob er zwei Wochen noch
Erschöpft im Sand liegt, und die Wunde heilt?
Die Kunst jetzt lernten wir, ihn zu besiegen,
Und sind voll Lust, sie fürder noch zu üben:
Laß uns den Wrangel rüstig, Brust an Brust,
Noch einmal treffen, so vollendet sichs,
Und in die Ostsee ganz fliegt er hinab!
Rom ward an einem Tage nicht erbaut.

Der Kurfürst.
Mit welchem Recht, du Tor, erhoffst du das,
Wenn auf dem Schlachtenwagen, eigenmächtig,
Mir in die Zügel jeder greifen darf?
Meinst du das Glück werd immerdar, wie jüngst,
Mit einem Kranz den Ungehorsam lohnen?
Den Sieg nicht mag ich, der, ein Kind des Zufalls,
Mir von der Bank fällt; das Gesetz will ich,
Die Mutter meiner Krone, aufrecht halten,
Die ein Geschlecht von Siegen mir erzeugt!

Kottwitz.
Herr, das Gesetz, das höchste, oberste,
Das wirken soll, in deiner Feldherrn Brust,
Das ist der Buchstab deines Willens nicht;
Das ist das Vaterland, das ist die Krone,
Das bist du selber, dessen Haupt sie trägt.
Was kümmert dich, ich bitte dich, die Regel,
Nach der der Feind sich schlägt: wenn er nur nieder
Vor dir, mit allen seinen Fahnen, sinkt?
Die Regel, die ihn schlägt, das ist die höchste!
Willst du das Heer, das glühend an dir hängt,
Zu einem Werkzeug machen, gleich dem Schwerte,
Das tot in deinem goldnen Gürtel ruht?
Der ärmste Geist, der in den Sternen fremd,
Zuerst solch eine Lehre gab! Die schlechte,
Kurzsichtge Staatskunst, die, um eines Falles,
Da die Empfindung sich verderblich zeigt,
Zehn andere vergißt, im Lauf der Dinge,
Da die Empfindung einzig retten kann!
Schütt ich mein Blut dir, an dem Tag der Schlacht,
Für Sold, seis Geld, seis Ehre, in den Staub?
Behüte Gott, dazu ist es zu gut!
Was! Meine Lust hab, meine Freude ich,
Frei und für mich im Stillen, unabhängig,
An deiner Trefflichkeit und Herrlichkeit,
Am Ruhm und Wachstum deines großen Namens!
Das ist der Lohn, dem sich mein Herz verkauft!
Gesetzt, um dieses unberufnen Sieges,
Brächst du dem Prinzen jetzt den Stab; und ich,
Ich träfe morgen, gleichfalls unberufen,
Den Sieg wo irgend zwischen Wald und Felsen,
Mit den Schwadronen, wie ein Schäfer, an:
Bei Gott, ein Schelm müßt ich doch sein, wenn ich
Des Prinzen Tat nicht munter wiederholte.
Und sprächst du, das Gesetzbuch in der Hand:
"Kottwitz, du hast den Kopf verwirkt!" so sagt ich:
"Das wußt ich Herr; da nimm ihn hin, hier ist er:
Als mich ein Eid an deine Krone band,
Mit Haut und Haar, nahm ich den Kopf nicht aus,
Und nichts dir gäb ich, was nicht dein gehörte!"

Der Kurfürst.
Mit dir, du alter, wunderlicher Herr,
Werd ich nicht fertig! Es besticht dein Wort
Mich, mit arglistger Rednerkunst gesetzt,
Mich, der, du weißt, dir zugetan, und einen
Sachwalter ruf ich mir, den Streit zu enden,
Der meine Sache führt!

(Er klingelt, ein Bedienter tritt auf.)

Der Prinz von Homburg!
Man führ aus dem Gefängnis ihn hierher!

(Der Bediente ab.)

Der wird dich lehren, das versichr' ich dich,
Was Kriegszucht und Gehorsam sei! Ein Schreiben
Schickt' er mir mindstens zu, das anders lautet,
Als der spitzfündge Lehrbegriff der Freiheit,
Den du hier, wie ein Knabe, mir entfaltet.

(Er stellt sich wieder an den Tisch und liest.)

Kottwitz (erstaunt).
Wen holt--? Wen ruft--?

Obrist Hennings. Ihn selber?

Graf Truchß. Nein unmöglich!

(Die Offiziere treten unruhig zusammen und sprechen mit einander.)

Der Kurfürst.
Von wem ist diese zweite Zuschrift hier?

Hohenzollern.
Von mir, mein Fürst!

Der Kurfürst (liest). "Beweis, daß Kurfürst Friedrich
Des Prinzen Tat selbst"--–--Nun, beim Himmel!
Das nenn ich keck!
Was! Die Veranlassung, du wälzest sie des Frevels,
Den er sich in der Schlacht erlaubt, auf mich?

Hohenzollern.
Auf dich, mein Kurfürst; ja; ich, Hohenzollern!

Der Kurfürst.
Nun denn, bei Gott, das übersteigt die Fabel!
Der eine zeigt mir, daß nicht schuldig er,
Der andre gar mir, daß der Schuldge ich!--
Womit wirst solchen Satz du mir beweisen?

Hohenzollern.
Du wirst dich jener Nacht, o Herr, erinnern,
Da wir den Prinzen, tief versenkt im Schlaf,
Im Garten unter den Plantanen fanden:
Vom Sieg des nächsten Tages mocht er träumen,
Und einen Lorbeer hielt er in der Hand.
Du, gleichsam um sein tiefstes Herz zu prüfen,
Nahmst ihm den Kranz hinweg, die Kette schlugst du,
Die dir vom Hals hängt, lächelnd um das Laub;
Und reichtest Kranz und Kette, so verschlungen,
Dem Fräulein, deiner edlen Nichte, hin.
Der Prinz steht, bei so wunderbarem Anblick,
Errötend auf; so süße Dinge will er,
Und von so lieber Hand gereicht, ergreifen:
Du aber, die Prinzessin rückwärts führend,
Entziehst dich eilig ihm; die Tür empfängt dich,
Jungfrau und Kett und Lorbeerkranz verschwinden,
Und einsam--einen Handschuh in der Hand,
Den er, nicht weiß er selber, wem? entrissen--
Im Schoß der Mitternacht, bleibt er zurück.

Der Kurfürst.
Welch einen Handschuh?

Hohenzollern. Herr, laß mich vollenden!
Die Sache war ein Scherz; jedoch von welcher
Bedeutung ihm, das lernt ich bald erkennen;
Denn, da ich, durch des Garten hintre Pforte,
Jetzt zu ihm schleich, als wärs von ohngefähr,
Und ihn erweck, und er die Sinne sammelt:
Gießt die Erinnrung Freude über ihn,
Nichts Rührenders, fürwahr, kannst du dir denken.
Den ganzen Vorfall, gleich, als wärs ein Traum,
Trägt er, bis auf den kleinsten Zug, mir vor;
So lebhaft, meint' er, hab er nie geträumt
Und fester Glaube baut sich in ihm auf,
Der Himmel hab ein Zeichen ihm gegeben:
Es werde alles, was sein Geist gesehn,
Jungfrau und Lorbeerkranz und Ehrenschmuck,
Gott, an dem Tag der nächsten Schlacht, ihm schenken.

Der Kurfürst.
Hm! Sonderbar!--Und jener Handschuh--?

Hohenzollern. Ja,--
Dies Stück des Traums, das ihm verkörpert ward,
Zerstört zugleich und kräftigt seinen Glauben.
Zuerst mit großem Aug sieht er ihn an--
Weiß ist die Farb, er scheint nach Art und Bildung,
Von einer Dame Hand--: doch weil er keine
Zu Nacht, der er entnommen könnte sein,
Im Garten sprach,--durchkreuzt, in seinem Dichten,
Von mir, der zur Parol' aufs Schloß ihn ruft,
Vergißt er, was er nicht begreifen kann,
Und steckt zerstreut den Handschuh ins Kollett.

Der Kurfürst.
Nun? Drauf?

Hohenzollern. Drauf tritt er nun mit Stift und Tafel,
Ins Schloß, aus des Feldmarschalls Mund, in frommer
Aufmerksamkeit, den Schlachtbefehl zu hören;
Die Fürstin und Prinzessin, reisefertig
Befinden grad im Herrensaal sich auch.
Doch wer ermißt das ungeheure Staunen,
Das ihn ergreift, da die Prinzeß den Handschuh,
Den er sich ins Kollett gesteckt, vermißt.
Der Marschall ruft, zu wiederholten Malen:
Herr Prinz von Homburg! Was befiehlt mein Marschall?
Entgegnet er, und will die Sinne sammeln;
Doch er, von Wundern ganz umringt--–: der Donner
Des Himmels hätte niederfallen können!--! (Er hält inne.)

Der Kurfürst.
Wars der Prinzessin Handschuh?

Hohenzollern. Allerdings!

(Der Kurfürst fällt in Gedanken.)

Hohenzollern (fährt fort).
Ein Stein ist er, den Bleistift in der Hand,
Steht er zwar da und scheint ein Lebender;
Doch die Empfindung, wie durch Zauberschläge,
In ihm verlöscht; und erst am andern Morgen,
Da das Geschütz schon in den Reihen donnert,
Kehrt er ins Dasein wieder und befragt mich:
Liebster, was hat schon Dörfling, sag mirs, gestern
Beim Schlachtbefehl, mich treffend, vorgebracht?

Feldmarschall.
Herr, die Erzählung, wahrlich, unterschreib ich!
Der Prinz, erinnr' ich mich, von meiner Rede
Vernahm kein Wort; zerstreut sah ich ihn oft,
Jedoch in solchem Grad abwesend ganz
Aus seiner Brust, noch nie, als diesen Tag.

Der Kurfürst.
Und nun, wenn ich dich anders recht verstehe,
Türmst du, wie folgt, ein Schlußgebäu mir auf:
Hätt ich, mit dieses jungen Träumers Zustand,
Zweideutig nicht gescherzt, so blieb er schuldlos:
Bei der Parole wär er nicht zerstreut,
Nicht widerspenstig in der Schlacht gewesen.
Nicht? Nicht? Das ist die Meinung?

Hohenzollern. Mein Gebieter,
Das überlaß ich jetzt dir, zu ergänzen.

Der Kurfürst.
Tor, der du bist, Blödsinniger! hättest du
Nicht in den Garten mich herabgerufen,
So hätt ich, einem Trieb der Neugier folgend,
Mit diesem Träumer harmlos nicht gescherzt.
Mithin behaupt ich, ganz mit gleichem Recht,
Der sein Versehn veranlaßt hat, warst du!--
Die delphsche Weisheit meiner Offiziere!

Hohenzollern.
Es ist genug, mein Kurfürst! Ich bin sicher,
Mein Wort fiel, ein Gewicht, in deine Brust!

Sechster Auftritt

Ein Offizier tritt auf.
Die Vorigen.

Der Offizier.
Der Prinz, o Herr, wird Augenblicks erscheinen!

Der Kurfürst.
Wohlan! Laßt ihn herein.

Offizier. In zwei Minuten!--
Er ließ nur flüchtig, im Vorübergehn,
Durch einen Pförtner sich den Kirchhof öffnen.

Der Kurfürst.
Den Kirchhof?

Offizier. Ja mein Fürst und Herr!

Der Kurfürst. Weshalb?

Offizier.
Die Wahrheit zu gestehn, ich weiß es nicht;
Es schien das Grabgewölb wünscht' er zu sehen,
Das dein Gebot ihm dort eröffnen ließ.

(Die Obersten treten zusammen und sprechen miteinander.)

Der Kurfürst.
Gleichviel! Sobald er kömmt, laßt ihn herein.

(Er tritt wieder an den Tisch und sieht in die Papiere.)

Graf Truchß.
Da führt die Wache schon den Prinzen her.

Siebenter Auftritt

Der Prinz von Homburg tritt auf. Ein Offizier mit Wache.
Die Vorigen.

Der Kurfürst.
Mein junger Prinz, Euch ruf ich mir zu Hülfe!
Der Obrist Kottwitz bringt, zu Gunsten Eurer,
Mir dieses Blatt hier, schaut, in langer Reihe
Von hundert Edelleuten unterzeichnet;
Das Heer begehre, heißt es, Eure Freiheit,
Und billige den Spruch des Kriegsrechts nicht.--
Lest, bitt ich, selbst, und unterrichtet Euch!

(Er gibt ihm das Blatt.)

Der Prinz von Homburg (nachdem er einen Blick hineingetan,
wendet sich, und sieht sich im Kreis der Offiziere um).
Kottwitz, gib deine Hand mir, alter Freund!
Du tust mir mehr, als ich, am Tag der Schlacht,
Um dich verdient! Doch jetzt geschwind geh hin
Nach Arnstein wiederum, von wo du kamst,
Und rühr dich nicht; ich habs mir überlegt,
Ich will den Tod, der mir erkannt, erdulden!
(Er übergibt ihm die Schrift.)

Kottwitz (betroffen).
Nein, nimmermehr, mein Prinz! Was sprichst du da?

Hohenzollern.
Er will den Tod--?

Graf Truchß. Er soll und darf nicht sterben!

Mehrere Offiziere (vordrängend).
Mein Herr und Kurfürst! Mein Gebieter! Hör uns!

Der Prinz von Homburg.
Ruhig! Es ist mein unbeugsamer Wille!
Ich will das heilige Gesetz des Kriegs,
Das ich verletzt', im Angesicht des Heers,
Durch einen freien Tod verherrlichen!
Was kann der Sieg euch, meine Brüder, gelten,
Der eine, dürftige, den ich vielleicht
Dem Wrangel noch entreiße, dem Triumph
Verglichen, über den verderblichsten
Der Feind' in uns, den Trotz, den Übermut,
Errungen glorreich morgen? Es erliege
Der Fremdling, der uns unterjochen will,
Und frei, auf mütterlichem Grund, behaupte
Der Brandenburger sich; denn sein ist er,
Und seiner Fluren Pracht nur ihm erbaut!

Kottwitz (gerührt).
Mein Sohn! Mein liebster Freund! Wie nenn ich dich?

Graf Truchß.
O Gott der Welt!

Kottwitz. Laß deine Hand mich küssen!

(Sie drängen sich um ihn.)

Der Prinz von Homburg (wendet sich zum Kurfürsten).
Doch dir, mein Fürst, der einen süßern Namen
Dereinst mir führte, leider jetzt verscherzt:
Dir leg ich tiefbewegt zu Füßen mich!
Vergib, wenn ich am Tage der Entscheidung,
Mit übereiltem Eifer dir gedient:
Der Tod wäscht jetzt von jeder Schuld mich rein.
Laß meinem Herzen, das versöhnt und heiter
Sich deinem Rechtsspruch unterwirft, den Trost,
Daß deine Brust auch jedem Groll entsagt:
Und in der Abschiedsstunde, des zum Zeichen,
Bewillge huldreich eine Gnade mir!

Der Kurfürst.
Sprich, junger Held! Was ists, das du begehrst?
Mein Wort verpfänd ich dir und Ritterehre,
Was es auch sei, es ist dir zugestanden!

Der Prinz von Homburg.
Erkauf o Herr, mit deiner Nichte Hand,
Von Gustav Karl den Frieden nicht! Hinweg
Mit diesem Unterhändler aus dem Lager,
Der solchen Antrag ehrlos dir gemacht:
Mit Kettenkugeln schreib die Antwort ihm!

Der Kurfürst (küßt seine Stirn).
Seis, wie du sagst! Mit diesem Kuß, mein Sohn,
Bewillg' ich diese letzte Bitte dir!
Was auch bedarf es dieses Opfers noch,
Vom Mißglück nur des Kriegs mir abgerungen;
Blüht doch aus jedem Wort, das du gesprochen,
Jetzt mir ein Sieg auf, der zu Staub ihn malmt!
Prinz Homburgs Braut sei sie, werd ich ihm schreiben,
Der Fehrbellins halb, dem Gesetz verfiel,
Und seinem Geist, tot vor den Fahnen streitend,
Kämpf er auf dem Gefild der Schlacht, sie ab!

(Er küßt ihn noch einmal und erhebt ihn.)

Der Prinz von Homburg.
Nun sieh, jetzt schenktest du das Leben mir!
Nun fleh ich jeden Segen dir herab,
Den, von dem Thron der Wolken, Seraphin
Auf Heldenhäupter jauchzend niederschütten:
Geh und bekrieg, o Herr, und überwinde
Den Weltkreis, der dir trotzt--denn du bists wert!

Der Kurfürst.
Wache! Führt ihn zurück in sein Gefängnis!

Achter Auftritt

Natalie und die Kurfürstin zeigen sich unter der Tür. Hofdamen folgen.
Die Vorigen.

Natalie.
O Mutter, laß! Was sprichst du mir von Sitte?
Die höchst' in solcher Stund, ist ihn zu lieben!
--Mein teurer, unglücksel'ger Freund!

Der Prinz von Homburg (bricht auf). Hinweg!

Graf Truchß (hält ihn).
Nein nimmermehr, mein Prinz!

(Mehrere Offiziere treten ihm in den Weg.)

Der Prinz von Homburg. Führt mich hinweg!

Hohenzollern.
Mein Kurfürst, kann dein Herz--?

Der Prinz von Homburg (reißt sich los).
Tyrannen, wollt ihr
Hinaus an Ketten mich zum Richtplatz schleifen?
Fort!--Mit der Welt schloß ich die Rechnung ab!

(Ab, mit Wache.)

Natalie (indem sie sich an die Brust der Tante legt).
O Erde, nimm in deinen Schoß mich auf!
Wozu das Licht der Sonne länger schaun?

Neunter Auftritt

Die Vorigen ohne den Prinzen von Homburg.

Feldmarschall.
O Gott der Welt! Mußt es bis dahin kommen!

(Der Kurfürst spricht heimlich und angelegentlich mit
einem Offizier.)

Kottwitz (kalt).
Mein Fürst und Herr, nach dem, was vorgefallen,
Sind wir entlassen?

Der Kurfürst. Nein! zur Stund noch nicht!
Dir sag ichs an, wenn du entlassen bist!

(Er fixiert ihn eine Weile mit den Augen; alsdann nimmt er die
Papiere, die ihm der Page gebracht hat, vom Tisch, und wendet
sich damit zum Feldmarschall.)

Hier, diesen Paß dem schwedschen Grafen Horn!
Es wär des Prinzen, meines Vetters Bitte,
Die ich verpflichtet wäre zu erfüllen;
Der Krieg heb, in drei Tagen, wieder an!

(Pause.--Er wirft einen Blick in das Todesurteil.)

Ja, urteilt selbst, ihr Herrn! Der Prinz von Homburg
Hat im verfloßnen Jahr, durch Trotz und Leichtsinn,
Um zwei der schönsten Siege mich gebracht;
Den dritten auch hat er mir schwer gekränkt.
Die Schule dieser Tage durchgegangen,
Wollt ihrs zum vierten Male mit ihm wagen?

Kottwitz und Truchß (durcheinander).
Wie, mein vergöttert--angebeteter--?

Der Kurfürst.
Wollt ihr? Wollt ihr?

Kottwitz. Bei dem lebendgen Gott,
Du könntest an Verderbens Abgrund stehn,
Daß er, um dir zu helfen, dich zu retten,
Auch nicht das Schwert mehr zückte, ungerufen!

Der Kurfürst (zerreißt das Todesurteil).
So folgt, ihr Freunde, in den Garten mir!

(Alle ab.)

Zehnter Auftritt

Szene: Schloß, mit der Rampe, die in den Garten hinabführt; wie im ersten Akt. Es ist wieder Nacht.

Der Prinz von Homburg wird vom Rittmeister Stranz mit verbundenen Augen durch das untere Gartengitter aufgeführt. Offiziere mit Wache. In der Ferne hört man Trommeln des Totenmarsches.

Der Prinz von Homburg.
Nun, o Unsterblichkeit, bist du ganz mein!
Du strahlst mir, durch die Binde meiner Augen,
Mir Glanz der tausendfachen Sonne zu!
Es wachsen Flügel mir an beiden Schultern,
Durch stille Ätherräume schwingt mein Geist;
Und wie ein Schiff, vom Hauch des Winds entführt,
Die muntre Hafenstadt versinken sieht,
So geht mir dämmernd alles Leben unter:
Jetzt unterscheid ich Farben noch und Formen,
Und jetzt liegt Nebel alles unter mir.

(Der Prinz setzt sich auf die Bank, die in der Mitte des Platzes,
um die Eiche aufgeschlagen ist; der Rittmeister Stranz entfernt
sich von ihm, und sieht nach der Rampe hinauf.)

Der Prinz von Homburg.
Ach, wie die Nachtviole lieblich duftet!
--Spürst du es nicht?

(Stranz kommt wieder zu ihm zurück.)

Stranz. Es sind Levkojn und Nelken.

Der Prinz von Homburg.
Levkojn?--Wie kommen die hierher?

Stranz. Ich weiß nicht.--
Es scheint, ein Mädchen hat sie hier gepflanzt.
--Kann ich dir eine Nelke reichen?

Der Prinz von Homburg. Lieber!--
Ich will zu Hause sie in Wasser setzen.

Elfter Auftritt

Der Kurfürst mit dem Lorbeerkranz, um welchen die goldne Kette geschlungen ist, Kurfürstin, Prinzessin Natalie, Feldmarschall Dörfling, Obrist Kottwitz, Hohenzollern, Golz usw., Hofdamen, Offiziere und Fackeln erscheinen auf der Rampe des Schlosses. Hohenzollern tritt, mit einem Tuch, an das Geländer und winkt dem Rittmeister Stranz; worauf dieser den Prinzen von Homburg verläßt, und im Hintergrund mit der Wache spricht.

Der Prinz von Homburg.
Lieber, was für ein Glanz verbreitet sich?

Stranz (kehrt zu ihm zurück).
Mein Prinz, willst du gefällig dich erheben?

Der Prinz von Homburg.
Was gibt es?

Stranz. Nichts, das dich erschrecken dürfte!--
Die Augen bloß will ich dir wieder öffnen.

Der Prinz von Homburg.
Schlug meiner Leiden letzte Stunde?

Stranz. Ja!--
Heil dir und Segen, denn du bist es wert!

(Der Kurfürst gibt den Kranz, an welchem die Kette hängt, der Prinzessin, nimmt sie bei der Hand und führt sie die Rampe herab. Herren und Damen folgen. Die Prinzessin tritt, umgeben von Fackeln, vor den Prinzen, welcher erstaunt aufsteht; setzt ihm den Kranz auf, hängt ihm die Kette um, und drückt seine Hand an ihr Herz. Der Prinz fällt in Ohnmacht.)

Natalie.
Himmel! die Freude tötet ihn!

Hohenzollern (faßt ihn auf). Zu Hülfe!

Der Kurfürst.
Laßt den Kanonendonner ihn erwecken!

(Kanonenschüsse. Ein Marsch. Das Schloß erleuchtet sich.)

Kottwitz.
Heil, Heil dem Prinz von Homburg!

Die Offiziere. Heil! Heil! Heil!

Alle.
Dem Sieger in der Schlacht bei Fehrbellin!

(Augenblickliches Stillschweigen.)

Der Prinz von Homburg.
Nein, sagt! Ist es ein Traum?

Kottwitz. Ein Traum, was sonst?

Mehrere Offiziere.
Ins Feld! Ins Feld!

Graf Truchß. Zur Schlacht!

Feldmarschall. Zum Sieg! Zum Sieg!

Alle.
In Staub mit allen Feinden Brandenburgs!


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